Kürbis Rucola Flammkuchen mit extra dünnem Knusperboden (vegan)

Manche Leckereien sind vegan mindestens genauso lecker, wie herkömmlich. Dazu zählt definitiv auch Flammkuchen. Hier habe ich ein tolle Version für Euch ausprobiert: Kürbis Rucola Flammkuchen mit extra dünnem Knusperboden! Mit vielen frischen Kräutern, Kürbis, etwas Apfel und einer pflanzlichen Sauerrahmalternative lässt er keine Wünsch offen! Probier ihn doch einfach mal aus, der Flammkuchen passt perfekt zum stürmischen Herbstwetter!

Pikant
Vegan
Laktosefrei
Zuckerfrei

Zutaten:

Für den Teig:

300 g Dinkelmehl
Type 1050
125 ml Wasser, lauwarm
4 EL Pflanzenöl
1 gestr. TL Meersalz, fein

Für den Belag:

200 g Soyanada (pflanzliche Sauerrahmalternative)
1 handvoll Gartenkräuter
1-2 TL Meersalz
Bunter Pfeffer,
frisch gemahlen

1 handvoll Rucola
1 Stk. Hokkaido Kürbis
1/2 Apfel
1 rote Zwiebel
etwas Rosmarin

Zubereitung:

Die Zubereitung ist eigentlich recht übersichtlich, Du benötigst den Teig und etwas Belag. Beginne mit dem Teig, die Zutaten dafür hast Du gleich abgewogen und abgemessen.

Wiege das Mehl in eine Rührschüssel ab, gib Wasser, Öl und Salz dazu und verknete alles zu einem geschmeidigen Teig. Decke den Teig luftdicht ab und lass ihn etwas ruhen, bis Du Deinen Belag vorbereitet hast.

Wasche zuerst den Rucola und lass ihn gut abtropfen.

Wiege die Gartenkräuter ganz fein, mische sie unter die Soyanade und schmecke die Creme mit Salz und Pfeffer ab. Stelle die Schüssel dann vorerst zur Seite, bis Du die restlichen Zutaten vorbereitet hast.

Belege ein Backblech mit Backtrennpapier und heize den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vor. Jetzt müssen nur noch die Beläge geschnitten werden.

Schäle und entkerne den Apfel und schneide ihn in feine Scheiben.

Schneide seitlich ein kleines Stück Kürbis ab, entferne die Kerne mit einem Esslöffel und schneide auch das Stück in feine Scheiben. Wenn Du wie ich Hokkaido Kürbis verwendest kannst Du Dir das schälen sparen.

Jetzt benötigst Du nur noch die Zwiebel. Schneide sie in feine Ringe, dann kannst Du schon mit dem Auswellen des Teiges beginnen!

Knete den Teig noch einmal kurz durch und welle ihn mit einem Nudelholz auf der Arbeitsfläche aus, bis er etwa die Größe des Backblechs hat.Er wird sehr dünn und erinnert an Strudel- oder Nudelteig.

Lege ihn dann auf das Blech und bestreiche ihn mit der Kräutercreme.

Auf die Kräutercreme wird der Rucola gestreut, nimm einfach soviel Du magst. Du kannst den Rucola auch in grobe Stücke schneiden, bevor Du ihn auf den Boden gibst.

Dann folgen die Apfelscheiben, die Kürbisstücke, die Zwiebelringe und ganz zuletzt der Rosmarin. Schon kann Dein Flammkuchen in den Backofen, schiebe ihn in die zweite Schiene von unten.

Die Backzeit beträgt zirka 25 Minuten bei 200°C Ober- und Unterhitze bei vorgeheiztem Backofen mit derselben Temperatur.

Sollte gegen Ende der Backzeit der Rand des Flammkuchens noch zu hell sein, kannst Du auch kurz den Grill einschalten, oder die Temperatur für ein paar Minuten auf 230°C erhöhen, bis der Flammkuchen schön hellbraun und knusprig ist.

Nimm den Kürbis Rucola Flammkuchen mit extra dünnem Knusperboden aus dem Ofen und schneide ihn sofort in Stücke. Er schmeckt pur, mit etwas Aceto Balsamico rosso beträufelt oder mit einem frischen grünen Salat einfach vorzüglich!

Tipp:

Flammkuchen mit Hefeteig

Der traditionelle Flammkuchen wird mit Hefeteig zubereitet, falls Du eines dieser Rezepte ausprobieren möchtest wirst Du hier fündig: Veganer Flammkuchen

In dem Beitrag findest Du auch gleich die Möglichkeit den Flammkuchen nach verschiedenen Geschmäckern abzuwandeln.

Pflanzliche Sauerrahmalternative, hier mit Soja

Wir haben die letzten Tage viele Produkte von Simply V ausprobiert, die auf Mandelbasis produziert werden. Wenn Du ab und zu mitgelesen hast weißt Du vielleicht, dass ich versuche Produkte aus Soja zu meiden, weil ich das Gefühl habe, sie weniger gut zu vertragen. Den nächsten Flammkuchen werde ich dann mit dem Frischkäse von Simply V bestreichen, ich bin schon so gespannt. Auf dem Brot hat er sehr lecker geschmeckt, mal sehen, wie er sich auf einem kross gebackenen Knusperboden macht.

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