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Dunkle Rustico Brötchen (glutenfrei, vegan)

Auch wenn im Hexenhaus jetzt streng glutenfrei angesagt ist, die Brötchen werden weiter selber gebacken! Wie Ihr Euch also denken könnt probiere ich momentan eine Menge verschiedener Rezepturen aus. Eine, die sich bewährt hat kann ich Euch heute schon präsentieren: Dunkle Rustico Brötchen (glutenfrei, vegan), damit sich mein Bauch nicht beschwert sind sie auch noch sojafrei. Etwas Geduld braucht Ihr, da sie mit Hefe gebacken werden und lange Gehzeiten benötigen, aber das ist es wert! 

Klassiker
Vegan
Glutenfrei
Laktosefrei
Sojafrei

Zutaten:

Für den Teig:

450 ml Wasser
20 g Frischhefe
(1/2 Würfel)

500 g Dunkle gf Mehlmischung (Schär, Mix it Dunkel)
10 g Salz, fein
1 gestr. TL gem. Flohsamenschalen (hier FiberHUSK)
1 gestr. TL Xanthan

50 g Pflanzenöl
2 EL Apfelessig naturtrüb
2 EL Agavendicksaft

Zum Kneten/ Formen:

Mehl glutenfrei

Zubereitung:

Diese Brötchen brauchen etwas in der Zubereitung, da sie mit Hefe als Triebmittel gebacken werden. Sie gehen optisch und geschmacklich in Richtung Roggenbrötchen. Die Menge ist ausreichend für zehn normal große Brötchen. Aus dem Toaster schmecken sie wie frisch gebacken, also einfach köstlich! Wenn Du einmal drei bis vier Stunden Zeit hast, dann probier die Dunklen Rustico Brötchen aus. Es hört sich gerade aufwendiger an, als es ist. Das meiste ist Wartezeit und es lohnt sich wirklich!

So werden sie gezaubert:

Fülle das (maximal handwarme) Wasser in einen Messbecher und brösel die Frischhefe hinein. Stelle den Becher dann kurz zur Seite, damit die Hefe sich im Wasser auflösen kann.

Zuerst werden die trockenen Zutaten abgewogen, also die Mehlmischung, das Salz, die gemahlenen Flohsamenschalen und das Xanthan.

Vermische dann alles gründlich miteinander. Das ist besonders wichtig, damit sich keine Klumpen bilden, wenn die flüssigen Zutaten zugegeben werden.

Gib dann zuerst Essig, Öl und Agavendicksaft zu. Verrühre oder schüttel dann die Hefe mit dem Wasser, bis sich die Hefestückchen aufgelöst haben.

Gib nun auch das Wasser zu, knete alle Zutaten kurz auf niedriger Stufe, dann mindestens fünf Minuten auf höchster Stufe miteinander. Es ist wichtig solange zu kneten, auch wenn es bei der Verwendung eines Handrührgerätes schwer fällt. Das Brot geht dann einfach deutlich besser in die Höhe auf und verläuft weniger zur Seite hin!

Jetzt ist erst einmal Geduld angesagt, Dein Teig muss bis zur eineinhalbfachen bis doppelten Größe gehen. Wenn Du magst kannst Du die Oberfläche des Teiges glatt streichen, auf jeden Fall musst Du den Teiballen aber abdecken. Ich benutze eine Hefeteigschüssel, die sich luftdicht schließen lässt, Du kannst aber auch ein feuchtes Tuch auflegen.

Wenn der Teig genug gegangen ist kannst Du ihn mit der Hand weiter verarbeiten. Siebe etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und knete den Teig gut durch.

Forme den Teig zu einer große Rolle und teile ihn in zehn gleich Große Stücke.

Forme die Stücke mit Hilfe von etwas Mehl zu runden oder ovalen Teiglingen und lege diese auf ein mit Backtrennpapier vorbereitetes Backblech. Wenn Du magst kannst Du die Oberfläche nach Deinen Wünschen einschneiden.

Decke die rohen Teiglinge mit einem feuchten Tuch ab (meines hatte noch Teig- und Mehlreste von der vorigen Bäckerei) und lasse sie an einem zugfreien Ort etwas zwei bis drei Stunden gehen. Falls Du sie eingeschnitten hast siehst Du deutlich, wie weit sie schon aufgegangen sind.

Heize dann den Backofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vor, bei mir benötigt er etwas 20 Minuten, bis er die Temperatur erreicht hat. Stelle außerdem eine Tasse mit kaltem Wasser bereit.

Schiebe das Blech mit den gegangenen Brötchen in die zweite Schiene von unten in den vorgeheizten Backofen und schütte das kalte Wasser auf den Boden des Ofens. Jetzt musst Du schnell sein und die Backofentür zügig schließen, damit möglichst viel Wasserdampf im Ofen bleibt.

Reduziere anschließend die Temperatur auf 225°C Ober- und Unterhitze.

Die Backzeit beträgt je nach Größe 20-25 Minuten bei bei 225° Ober-/Unterhitze.

Nimm die Rustico Brötchen aus dem Ofen, sobald sie fertig gebacken sind und lass sie auf einem Backgitter komplett auskühlen.

Sie schmecken frisch gebacken und getoastet mit pikantem oder süßem Belag und können ohne Probleme eingefroren werden.

Viel Spaß beim Backen und Guten Appetit!

Die schmecken einfach klasse: Dunkle Rustico Brötchen (glutenfrei, vegan)

Tipp:

Glutenfreie Teiglinge sind Mimosen!

Was das genau heißt? Ganz einfach, wenn Dein Hefeteig einmal in Form gebracht wurde ist er sehr empfindlich gegen Erschütterungen. In so einem Fall fällt er gerne in sich zusammen. Du solltest also einen Platz für Deine bestückte Backform oder Dein Blech finden, an dem es die ganze Gehzeit über in Ruhe stehen kann. 

Was Brötchen Teiglinge ebenfalls nicht gut vertragen sind Hexenkatzen, die einmal quer ohne Rücksicht auf Verluste übers Blech laufen 😉 .

So geht Dein glutenfreier Teig besonders gut auf!

Auch ich lerne nie aus und stöbere gerne im Netz, wie ich meine glutenfreien Rezepte noch verbessern kann. Was sich sehr gut bewährt hat, ist den Teig mindestens fünf Minuten -egal ob mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine- auf höchster Stufe zu kneten. Ich kann Dir zwar nicht sagen, was genau sich dadurch ändert, aber der Teig geht dadurch wesentlich besser in die Höhe auf. Ich vermute die Bindemittel werden besser in den Teig eingearbeitet und sorgen so dafür, dass der Teig nicht in die Breite verläuft, sondern schön aufgeht.

Glutenfreie Brote schmecken nicht!

Anfangs fand ich den Geschmack von glutenfreiem Brot oder Brötchen von nicht vorhanden bis einfach furchtbar. Inzwischen backe ich entweder mit Vollkornmehlen, die nach "mehr" schmecken und gebe Brotgewürz oder anderen Gewürze zu. Was sich außerdem bewährt hat ist die Zugabe von jeweils ein bis zwei Esslöffeln naturtrüben Apfelessig und Agavendicksaft oder Zucker. Beides sorgt für wesentlich mehr Geschmack im Teig.

Glutenfrei leben

Food Oase GmbH

Glutenfreies Kochen ist gar nicht so schwer, solange man Gerichte aus frischen Zutaten selbst zubereitet. Hier hast Du in der Hand welche Zutaten Du verwendest, einige davon gibt es inzwischen in einer glutenfreien Version. Dazu gehören zum Beispiel Haferflocken oder Semmelmehl.

Wenn es Dir allerdings so geht wie mir, hast Du beim täglichen Einkaufen wenig bis keine Auswahlmöglichkeit und manche Produkte bekommst Du selbst im Reformhaus nicht! Daher kaufe ich bestimmte Lebensmittel, etwa vegane Alternativen, laktose- oder glutenfreie Produkte, am liebsten online ein. Meist gibt es sogar größere Gebinde und beim Vorratseinkauf sparst Du Dir oft sogar die Versandkosten.

Einen Shop, den ich uneingeschränkt empfehlen kann ist die FoodOase, hier habe ich schon öfters bestellt und bin sehr zufrieden mit dem Service. Auf der Seite selbst wird das Einkaufen durch einen Allergiefilter vereinfacht, so bekommst Du auch wirklich nur die Produkte vorgeschlagen, die Du verträgst.

Das glutenfreie Backen hatte ich in den letzten Jahren vermieden, die wenigen Versuche, die ich gestartet hatte, waren meist nicht erfolgreich, im Gegenteil, reinste Desaster.

fiberHUSKDurch Zufall bin ich auf ein Produkt aufmerksam geworden, dass ich bisher sehr erfolgreich getestet habe. Es handelt sich um gemahlene  Flohsamenschalen der Firma FiberHUSK. Durch ihr enormes Quellvermögen nehmen sie viel Flüssigkeit auf und beeinflussen dadurch die Konsistenz der Backwaren positiv. Die Krume sieht endlich so aus, wie man sie sich auch bei glutenfreiem Gebäck wünscht! Weich, fluffig, locker - einfach wundervoll.

Und bevor ich es vergesse, FiberHUSK könnt ihr übrigens auch bei der FoodOase bestellen .

Dunkle Rustico Brötchen (glutenfrei, vegan), sie brauchen etwas Zeit, aber es lohnt sich!

In der Hexenküche sind noch einige glutenfreie Rezepte für Gebackenes entstanden! Hier wirst Du fündig:

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