Mediterrane Avocado Frischkäsecreme mit Basilikum

Diese wundervolle Mediterrane Avocado Frischkäsecreme mit Basilikum habe ich vor ein paar Tagen in einer Dokumentation gesehen und beschloss sie gleich auszuprobieren. Leider gab es kein ausführliches Rezept mit genauen Mengenangaben dafür, nur eine ungefähre Aufzählung der Zutaten. Ich habe mich darum umso mehr gefreut, als der erste Versuch gleich so gut gelang! Diese herrlich erfrischende Creme gab es dann anschließend zum Abendessen mit Kartoffeln und Radieschen, ein köstliches, leichtes Sommergericht. 

Kraeuter
Mediterran
Glutenfrei
Sojafrei
Zuckerfrei
Raw

Zutaten:

Für die Creme:

1 Avocado
150 g Frischkäse (cremig)
4 EL Olivenöl,
extra nativ
1/2 Zitrone (Saft)
1 handvoll frische Basilikumblätter
2 Knoblauchzehen
1 TL Meersalz, fein
Bunter Pfeffer,
frisch gemahlen

Als Garnitur:

1 Zitronenscheibe
etwas Basilikum

Zubereitung:

Diese cremige mediterrane Leckerei ist ganz schnell zubereitet, allerdings benötigst Du einen Mixer oder Pürierstab. Dann geht es wirklich ganz schnell und einfach!

Und zwar so:

Zupfe zuerst eine handvoll Basilikumblätter ab und lege sie noch kurz zur Seite.

Teile dann die Avocado und entkerne sie, nimm das Fruchtfleisch aus der Schale und gib es in den Mixbecher.

Enthäute als nächstes die Knoblauchzehen und würfel sie grob, schneide auch die Basilikumblätter grob und gib beides zum Fruchtfleisch in den Mixbecher.

Nun ist die Zitrone an der Reihe, presse eine Hälfte aus und fülle sie mit dem Olivenöl ebenfalls in den Mixer, dann lassen sich die Zutaten noch einfacher und schneller pürieren. Lass den Mixer laufen, bis ein feines Mus entstanden ist.

Verrühre anschließend das Avocadomus mit dem Salz und dem Frischkäse, wenn Du magst kannst Du auch noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer zugeben.

Richte die Mediterrane Avocado Frischkäsecreme mit Basilikum in einer Schüssel mit einer Scheibe Zitrone und etwas frischen Basilikum an, fertig ist der frische Genuss!

Guten Appetit!

Tipp:

Der Avocadokern - das gesunde Herz!

Anfangs habe ich den Avocadokern immer mit den Schalen entsorgt, bis ich durch Zufall gelesen habe, was man alles mit und aus ihm machen kann. Es ist weit verbreitet den Avocadokern zu raspeln und zu trocknen. Danach können die Raspel zu Pulver verarbeitet, angeröstet oder einfach so als Topping verwendet werden. Dieses Topping kann für Smoothies, Salate, Suppen und Müsli Anwendung finden!

Die enthaltenen Bitterstoffe und Antioxidantien sollen sich positiv auf den gesamten Organismus auswirken. Ich will Euch allerdings nicht verschweigen, dass beispielsweise von der Verbraucherzentrale davon abgeraten wird den Avocadokern zu verwenden, da es noch nicht genügend wissenschaftliche Belege für den Nutzen und die Unbedenklichkeit gibt. Andererseits wird der Avocadokern in seiner Heimat Mittelamerika seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt. 

Ich überlasse es also ganz Dir, ob Du den Avocadokern als leicht bitteres und nussiges Topping ausprobieren möchtest oder lieber noch abwartest, bis es mehr gesicherte Erkenntnisse dazu gibt. Falls Du ihn verwendest solltest Du allerdings nicht zuviel auf einmal zu Dir nehmen (verschiedene Quellen sprechen von maximal 1/3 bis 1/2 Kern täglich) und peinlich darauf achten, dass kein Haustier an die Avocadokernrapel kommt. Der enthaltene Inhaltsstoff Persin ist für Katzen, Hunde, Vögel, Nagetiere und Pferde giftig!

So werden die Avocadokernraspel gemacht:

Weiche den Avocadokern für eine Stunde in kaltes Wasser ein, dann kannst Du die braune Haut ganz einfach abziehen.

Lass ihn nun für ein paar Stunden oder über Nacht trocknen, dann kannst Du ihn relativ einfach raspeln oder in feine Stücke schneiden.

Du kannst die Raspel entweder sofort anschließend trocken bei mittlerer Hitze in der Pfanne rösten bis sie herrlich duften, oder die Raspel trocknen und danach weiter verarbeiten oder verwenden.

Mediterrane Avocado Frischkäsecreme mit Basilikum, erfrischend köstlich!

Wissenswertes zum Thema Olivenöl:

Natives Olivenöl, was ist das eigentlich?

"Als natives Olivenöl wird bezeichnet, was aus der Frucht des Ölbaums, nur unter Verwendung mechanischer oder sonstiger physikalischer Verfahren gewonnen wird, ohne die Qualität des
Öl´s zu beeinträchtigen. Keine andere Behandlung als Waschen, Dekandieren, Zentrifugieren und Filtrieren durften angewendet werden..."(frei nach EU-Verordnung).

Natives Olivenöl (extra)

Nativ bedeutet "naturbelassen", extra in diesem Fall "besonders gut", es steht für die höchste Qualitätsstufe. In Deutschland ist praktisch nur "natives Olivenöl extra" im Handel.
Olivenöl enthält einen besonders hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E, Polyphenole (Scharf- und Bitterstoffe, gelten als entzündungshemmend und krebsvorbeugend), Wachs, Chlorophyll, Alkohole und Ester. 
Das Wachs im Olivenöl ist für das Kristallisieren oder Ausflocken bei einer Temperatur unter 7°c verantwortlich. Dieses stammt aus der Schale der Oliven, ist ein ganz natürlicher Bestandteil und wird bei den Temperaturen schon fest. Chlorophyll ist schlicht und einfach das grüne Farbpigment, welches auch das Öl grün färbt.

Der Rauchpunkt von nativem Olivenöl liegt bei ca. 160°C.

Raffiniertes Olivenöl

Raffiniertes Öl muss nicht explizit gekennzeichnet werden, auch die Kennzeichnung "naturbelassen" trifft keine Aussage in Bezug auf die Qualität des jeweiligen Öls. Raffiniertes Öl ist günstiger in der Herstellung und hat eine größere Ausbeute, dadurch kann es wesentlich günstiger angeboten werden. Der Geschmack ist durch die Entfernung einiger Inhaltsstoffe, wie Vitamine und wertvollen Fettsäuren neutraler, dadurch kann es vielseitiger eingesetzt werden. Deshalb ist es auch länger haltbar und kann leichter aufbewahrt werden, außerdem kann das Öl dadurch höher erhitzt werden und ist so zum Braten, Kochen und Frittieren geeignet.

Der Rauchpunkt von raffiniertem Olivenöl liegt bei ca. 225°C.

Was ist eigentlich der Rauchpunkt?

Der Rauchpunkt ist die niedrigste Temperatur, bei der flüchtige Bestandteile (z.B. freie Fettsäuren, Wasser...) über einem erhitzten Speiseöl oder -fett abdampfen und als Rauch sichtbar werden. Ab dem Erreichen des Rauchpunktes bildet sich ein gesundheitsschädlicher Stoff (Acrolein), daher sollten Fettes aus gesundheitlichen Gründen nicht soweit erhitzt werden, dass sie zu rauchen beginnen. Der Rauchpunkt ist in erster Linie vom Anteil freier Fettsäuren abhängig, je höher er liegt, desto niedriger liegt der Rauchpunkt.

Zum Braten, Kochen und Frittieren eigenen sich also raffinierte Öle, deren Rauchpunkt i.d.R. auch höher liegt. 

So schnell und einfach gemacht, Mediterrane Avocado Frischkäsecreme mit Basilikum

Falls Du ein mediterranes Buffet planst oder noch ein paar leckere Beilagen zum Grillen brauchst habe ich hier ein paar Vorschläge aus der Hexenküche für Dich:

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