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Glutenfreie Kürbismuffins mit Tonkabohne

Das große glutenfreie Backen im Hexenhaus geht weiter! Als nächstes folgen glutenfreie Kürbismuffins mit Tonkabohne! Kennt Ihr schon den wundervollen Geruch und Geschmack von Tonkabohne? Ich bin ganz ehrlich, ich liebe das Gewürz und könnte mich "hinein legen", so herrlich duftet es für meine Hexennase. Seit Ende letzten Jahres wird es immer bekannter, da es als Ersatz für die immer teuerer werdende Vanille genutzt wird. Obwohl die Tonkabohne auch nach Vanille riecht und schmeckt, hat ihr Aroma noch einige andere interessante Nuancen zu bieten! Ich finde sie riecht außerdem nach Waldmeister, Karamell und Bittermandeln. Eigentlich ist sie mit Vanille nur ansatzweise zu vergleichen. Ihr einzigartiger Geschmack hat zusammen mit etwas Zartbitterschokolade meine Kürbismuffins total verzaubert. Dementsprechend waren sie wieder einmal ganz schnell verschwunden. Lass auch Du dich verzaubern und probiere sie einfach einmal aus!

Vegan
Glutenfrei
Hefefrei
Laktosefrei
Eifrei

Süß

Zutaten für 12 Stück:

Für den Teig:

150 g Kürbispüree
125 g Apfelmus
1 EL Zitronensaft
50 ml Mandelmilch

1/2 EL FiberHUSK
1/4 TL Xanthan

80 g Pflanzenöl
1 Prise Salz
100 g Zucker
1 EL Tonkabohnen-
zucker
120 g glutenfreie Mehlmischung (Schär, Mix C Kuchen&Kekse)
15 g Weinstein Backpulver

Zum Bestreichen:

50 g Zartbitter-
schokolade (vegan)
etwas Kokosfett
1 TL Tonkabohnen-
zucker

Zubereitung:

Die glutenfreien Kürbismuffins mit Tonkabohne gehen wunderbar auf, die Krume ist allerdings etwas fester als bei herkömmlichem Teig. Die Oberfläche bildet eine wundervolle Kruste und die Muffins sind selbst nach zwei Tagen noch herrlich weich. Du siehst, veganes und glutenfreies Backen ist und bleibt eine Herausforderung!

Hier kommt der Ablauf:

Beginne mit der Vorbereitung des Muffinblechs, ich empfehle Dir es mit Pflanzenöl einzufetten. Ich habe die Verwendung von Papierförmchen ausprobiert, aber die fertigen Muffins lassen sich nur sehr schlecht aus den Förmchen lösen.

Heize außerdem den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vor, das Backgitter sollte in der zweiten Schiene von unten liegen. Das Rühren des Teiges geht auch dieses mal wieder sehr schnell.

Als erstes benötigst Du Dein FiberHUSK und Xanthan, messe beide Pulver in einer kleinen Schüssel ab.

Dann kommen zuerst die meisten der "feuchten" Zutaten in eine Rührschüssel, also das Kürbis- und Apfelmus, der Zitronensaft und die Pflanzenmilch. Verrühre diese Zutaten zuerst miteinander und anschließend das Flohsamenschalenpulver und Bindemittel unter. Rühre dabei kräftig mit einem Schneebesen, damit sich keine Klümpchen bilden.

Lass das Mus mit dem Pulver kurz stehen, damit es andicken kann.

Messe dann Zucker, Tonkazucker und die Mehle ab, siebe das Backpulver und gib noch Salz und das Pflanzenöl zu.

Verrühre nun alle Zutaten zu einem homogenen Teig.

Verteile den Teig anschließend in die Vertiefungen des Muffinblechs und schiebe das Blech in den vorgeheizte Ofen.

Die Backzeit beträgt etwa 15 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze und vorgeheiztem Backofen mit derselben Temperatur.

Mit dem Stäbchentest kannst Du prüfen, ob Deine Muffins durch gebacken sind.

Nimm sie dann aus dem Ofen, nach ein paar Minuten kannst Du sie aus der Backform lösen und auf einem Backgitter auskühlen lassen.

Für den Schokoladenguß habe ich einen Teelöffel Tonkazucker in meiner Kaffeemühle ganz fein gemahlen. Diese Pulver habe ich zur geschmolzenen Zartbitterschokolade und dem Kokosfett gegeben. Der Tonkazucker verstärkt das wundervolle Aroma der Kürbismuffins und das Kokosfett sorgt für einen tollen Glanz.

Glasiere die abgekühlen Muffins ganz nach Deinen Wünschen mit der Tonkaschokolade und lass sie trocknen.

Danach können Deine wunderbaren glutenfreien Kürbismuffins mit Tonkabohne sofort vernascht werden!

Viel Spaß beim Naschen!

Glutenfreie Kürbismuffins mit Tonkabohne, ein einzigartiges Aroma!

Tipp:

Glutenfreies Kochen und Backen

Food Oase GmbHGlutenfreies Kochen ist gar nicht so schwer, solange man Gerichte aus frische Zutaten selbst zubereitet. Hier hast Du selber in der Hand welche Zutaten Du verwendest und einige davon gibt es inzwischen in einer glutenfreien Version. Dazu gehören zum Beispiel Haferflocken oder Semmelmehl.

Wenn es Dir allerdings so geht wie mir hast Du beim täglichen Einkaufen wenig bis keine Auswahlmöglichkeit und manche Produkte bekommst Du selbst im Reformhaus nicht! Daher kaufe ich bestimmte Lebensmittel, etwa vegane Alternativen, laktose- oder glutenfreie Produkte, am liebsten online ein. Meist gibt es sogar größere Gebinde und beim Vorratseinkauf sparst Du Dir meist sogar die Versandkosten.

Einen Shop, den ich uneingeschränkt empfehlen kann ist die FoodOase, hier habe ich schön öfters bestellt und bin sehr zufrieden mit dem Service. Auf der Seite selbst wird das Einkaufen durch einen Allergiefilter vereinfacht, so bekommst Du auch wirklich nur die Produkte vorgeschlagen, die Du verträgst.

Das glutenfreie Backen habe ich in den letzten Jahren vermieden, die wenigen Versuche, die ich gestartet fiberHUSKhabe, waren meist nicht erfolgreich, im Gegenteil, reinste Desaster. Durch Zufall bin ich auf ein Produkt aufmerksam geworden, dass ich bisher sehr erfolgreich getestet habe. Es handelt sich um Flohsamenschalen der Firma FiberHUSK. Durch ihr enormes Quellvermögen nehmen sie viel Flüssigkeit auf und beeinflussen dadurch die Konsistenz der Backwaren positiv. Die Krume sieht endlich so aus, wie man sie sich auch bei glutenfreiem Gebäck wünscht! Weich, fluffig, locker - einfach wundervoll. Und bevor ich es vergesse, FiberHUSK könnt ihr übrigens auch bei der FoodOase bestellen 😉 .

Tonkabohne - überraschend anders

Tonkabohnen sind mandelförmige Samen eines Baumes, der in Südamerika, Afrika und auf Trinidad wächst. Zur Verwendung werden die getrockneten Bohnen entweder ausgekocht (sie können bis zu 10 mal wieder verwendet werden) oder fein gerieben (etwa mit einer Muskatnussreibe). Man benötigt nur sehr geringe Mengen, da sie sehr aromatisch sind. Sie riechen nach einer Mischung aus Vanille und Waldmeister, das klingt sehr exotisch, mir ist nichts bekannt das ähnlich riecht. Wegen ihres hohen Cumaringehaltes stehen sie im Verdacht krebserregend zu sein und ihre Verwendung in Lebensmitteln ist in den USA verboten. Auch in Deutschland gab es ein zeitweises Verbot, das allerdings gelockert wurde. Heute dürfen Tonkabohnen verwendet werden, solange ein bestimmter Cumarinhöchstgehalt nicht überschritten wird.

Die Tonkabohne wird frisch gerieben auch als Räuchersubstanz verwendet, ihr wird eine hypnotische und erotisierende Wirkung nachgesagt. In Südamerika werden sie in Schutzamulette eingearbeitet, da ihr große heilende und magische Kräfte zugeschrieben werden.

Hier kann ich Euch mehrere (Online) Händler empfehlen:

Bremer Gewürzhandel

Biova

Ankerkrautvon Ankerkraut gibt es auch Tonka-Zucker, beim Kauf davon werden mehrere soziale Projekte gefördert.

Kürbis mit Schokolade und Tonkabohne kombiniert, ein traumhafter Genuss!

Langsam aber sicher gibt es immer mehr glutenfreie Rezepte aus dem Hexenlabor! Hier kommt eine kleine Auswahl:

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